Projekt

Verbindungssockel: Stahlbau für Schwingungsüberwachungsschränke mit Erdbebennachweis

Ausgangslage und Problemstellung

Durch den Austausch von Umwälzpumpenmotoren zum Reaktor eines Kernkraftwerks, wird das Schwingungsverhalten der Maschinen überwacht. Die angebrachten Sensoren übermitteln die aufgezeichneten Daten über zwei Schwingungstechnikschränk , die mit der Baustruktur verbunden werden und über einen Erdbebenstandsicherheitsnachweis verfügen müssen. Die Zugänglichkeit für Begehungen ist zeitlich begrenzen und die bestehenden Bauplänen und Zeichnungen unvollständig oder fehlerhaft.

Vorgehen und Arbeitsschritte bei der Problembehebung

Ausmessen der Bestandsträger und Abgleichen mit den Bauplänen und Zeichnungen, um den Standort für die Schränke zu definieren. Erstellen aller Fertigungs- und Montageunterlagen. Zudem muss einen Erdbebensicherheitsnachweis geführt werden für den Verbindungssockel und die bestehende Baustruktur inkl. der Bestimmung der Kraftweiterleitungseinflüsse

Ausmessen der Bestandsträger und Baustruktur inkl. Erstellung der digitaler Abbildung.
Entwickeln der Verbindungssockel anhand den FE Simulationen.
Erstellen aller Q-Dokumente, Fertigungs und Montageunterlagen sowie Überwachung und Abnahmen bei der Fertigung.
Einreichen der Erdbebensicherheitsnachweise bei den Behörden (ENSI)
Ausführungsaufnahme (As built) und Abgabe aller Unterlagen inkl. Q Dokumente

Lösung und Nutzen für den Kunden

Durch die Übergabe der Projektverantwortung an uns, wurde der Auftraggeber vollumfänglich entlastet. Die entsprechenden Unterlagen wurden nach den kundenspezifischen Prozessen und Abläufen zusammengestellt und für die Einreichung der Nachweise beim ENSI vorbereitet. Zudem wurde die Grundlage für alle weiteren anzuschaffenden Schränke mit gefordertem Erdbebensicherheitsnachweis geschaffen und deren Implementierung deutlich vereinfacht.