Übergangsbauwerk Kilchberg

3D-Planung für ein Übertragungsbauwerk

Ausgangslage und Problemstellung

Für den Neubau eines Übergangsbauwerks (Bauwerk für den Übergang einer Freileitung auf Kabelanlagen) waren umfangreiche Varianten- und Modellarbeiten für die Kabel- und Erdungsinfrastruktur erforderlich. Im Rahmen des durch ewz geplanten Projekts wurden dabei die technischen Anforderungen der Bauherren Swissgrid und SBB berücksichtigt. Das grössere Portal wird von Swissgrid betrieben, ist über die Freileitung mit dem Mast verbunden und für die Spannungsebenen 220 kV und 380 kV ausgelegt. Das kleinere Portal wird von der SBB betrieben und ist für eine Spannungsebene von 132 kV vorgesehen.

Für die weitere Bearbeitung mussten zudem die unterschiedlichen Planungsgrundlagen der beteiligten Projektpartner zusammengeführt werden. Die Daten lagen in verschiedenen Formaten vor, weshalb bestehende IFC Modelle aufbereitet und vereinheitlicht werden mussten. Auch die Verbindung zwischen Mast, Portal und Hochspannungs-Freileiterseil erforderte eine präzise Planung.

Vorgehen und Arbeitsschritte bei der Problembehebung

Wir unterstützten das ewz bei der technischen Planung und Umsetzung der erforderlichen Massnahmen.

Dabei übernahmen wir insbesondere folgende Aufgaben:

  • Prüfung der externen Planungsunterlagen
  • Aufbereitung und Umwandlung bestehender IFC-Modelle
  • Erstellung und Ergänzung des 3D-Bestandsmodells
  • Prüfung der Portalpläne des Stahlbaus hinsichtlich Anschlussmassen, Dimensionen und
    erforderlichen Sicherheitsabstände gemäss Starkstromverordnung
  • Planung der provisorischen Verbindung zwischen Mast, Portal und Hochspannungs-Freileiterseil
  • Modellierung des Erdungskonzepts und Erstellung der Erdungspläne
  • Ausarbeitung der Montagepläne für den Bau- und Endzustand
  • Erstellung der erforderlichen Stücklisten
  • Abstimmung mit Projektbeteiligten und Sicherstellung einer konsistenten Dokumentation

 

Lösung und Nutzen für den Kunden

Durch das Projekt entstand eine einheitliche und verlässliche Planungsbasis, die eine klare Dokumentation  für die Ausführung sicherstellte und zugleich den Koordinationsaufwand zwischen den Projektleitern und den beteiligten Projektpartnern reduzierte. Dadurch konnten Unklarheiten und mögliche Fehler bereits im Vorfeld erkannt und vermieden werden.

Vollständige Stücklisten ermöglichten zudem eine effiziente Beschaffung, wodurch die provisorische Infrastruktur sicher und nachvollziehbar umgesetzt werden konnte. Damit wurde eine zukunftsfähige Datenbasis geschaffen, die spätere Erweiterungen und Instandhaltungsarbeiten erleichtert.

Einblicke